30 Tage Vegan


04.05.17 - tamara

Damit Ihr ein paar der zahlreichen veganen Gerichte ausprobieren könnt, habe ich hier meine Lieblingsrezepte zusammengestellt. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachkochen und Essen

 

Frühstück:

 

Essen:

 

Am liebsten habe ich morgens 50g Haferflocken mit einem selbstgemachten Obstsalat, 2 Esslöffel Chiasamen und dem veganen Naturjoghurt von „alpro“ gegessen.

 

Als Alternative gab es manchmal zwei Scheiben „Golden Toast- Vollkorn“ mit Becel als Butterersatz und Marmelade.

 

Falls ich mal etwas mehr Zeit morgens hatte, wie beispielsweise an Wochenenden und Feiertagen, habe ich mir vegane Pfannkuchen mit dem veganen Zartbitteraufstrich von DM sowie frischen Früchten gemacht.

 

Trinken:

 

Da ich meinen Kaffee mit Mandelmilch oder anderen Ersatzprodukten für Milch nicht mochte, verzichtete ich in dem Monat auf Kaffee und trank anstelle dessen verschiedene Teesorten, wie Pfefferminztee, Früchtetee etc.

 

Rezept veganer Pfannkuchen:

 

Zutaten:

 

1 Tasse Apfelsaft, klar oder naturtrüb

 

2 TL Backpulver

 

2 Tasse/n Weizenmehl

 

2 TL Sirup (braun) oder Zucker oder anderes Süßungsmittel

 

1 Tasse Sojamilch

 

1 Prise(n) Salz

 

Pflanzenfett zum Braten

 

Früchte und Zartbitteraufstrich zum belegen

 

Zubereitung:

 

Das Backpulver mit dem Mehl vermischen. Alle Zutaten mit dem Schneebesen oder Mixgerät zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.

 

In einer Pfanne etwas Fett erhitzen und mit einer Kelle genügend Teigmasse hineingeben. Durch Schwenken in der Pfanne verteilen. Etwa 2-3 Minuten von jeder Seite auf mittlerer Stufe ausbacken.

 

Mit Früchten und Zartbitteraufstrich belegen und genießen!

 

Mittagessen:

 

Essen:

 

Unter der Woche konnte ich aufgrund meiner Arbeit mittags nur ein Vesper mitnehmen. Dies bestand meistens aus einem Obstsalat, viel Gemüse und einem veganem Brot, welches ich bei einem Bäcker kaufte. Manchmal machte ich mir auch einen Salat mit Olivenöl und Balsamicoessig als Dressing. Auf mein Brot schmierte ich verschiedene vegane Aufstriche, die bei DM und Kaufland erhältlich sind.

 

 

 

Trinken:

 

Wasser oder Saft

 

Abendessen:

 

Zum Abendessen kochte ich immer, da ich mittags nur kalt aß. Hier ein paar Lieblingsrezepte von mir.

 

Vollkornnudeln mit Pilzen

 

1 Portion

 

 

Zutaten:

 

100g Vollkornnudeln

 

4 Stück Champions

 

4-5 Tl Veganer Kräuteraufstrich von DM

 

 

Zubereitung:

 

Nudeln mit Wasser in einem Topf abkochen. Nebenbei die Champions mit Pflanzenfett anbraten. Nach dem Abgießen der Nudeln diese in Kräuteraufstrich schwenken und Pilze hinzugeben. Servieren und genießen.

 

 

Kräuter-Knoblauch Kartoffeln:

 

4 Portionen

 

 

Zutaten:

 

1 kg Kartoffeln

 

25 EL Olivenöl

 

5 große Knoblauchzehen

 

8 EL Semmelbrösel oder Paniermehl

 

2 Prisen Salz

 

2 Prisen Pfeffer

 

2 EL Kräuter der Provence

 

2 TL Oregano

 

Zubereitung:

 

Die Knoblauchzehen fein hacken und mit den übrigen Zutaten und dem Olivenöl in eine feuerfeste Form geben und gut durchmischen. Die Kartoffeln waschen und schälen, dann in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und ebenfalls in die feuerfeste Form geben. Alles gut miteinander vermengen, sodass alle Kartoffelscheiben mit der Mischung bedeckt sind. Den Backofen auf ca. 190 Grad vorheizen, dann die Kartoffeln ca. 60 Minuten braun braten.

 

 

Gemüse mit Reis

 

2 Portionen

 

 

Zutaten:

 

2 TL Kokosöl

 

1 Zwiebel(n), klein gewürfelt

 

4 Karotte(n), in dünnen Stiften

 

1 Meerrettich, in dünnen Stiften

 

1 Kohlrabi, in dünnen Stiften

 

1 Gemüsebrühwürfel

 

250 g Reis

 

2 TL Sojasauce

 

2 TL Sesampaste (Tahini) Salz, Petersilie, gehackt

 

 

Zubereitung:

 

1 Teelöffel Kokosöl in einer Pfanne erwärmen, Zwiebeln anschwitzen, dann das restliche Gemüse zugeben. In einem kleinen Topf das restliche Kokosöl erwärmen, den Reis zugeben, salzen, ein paar Minuten "anrösten", dann schnell mit 500 ml Wasser aufgießen und zugedeckt auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Wasser aufgesogen wurde. Suppenwürfel in etwas heißem Wasser auflösen und zum Gemüse zugeben. Anschließend noch Tahini und Sojasauce einrühren. Mit dem Reis anrichten und mit etwas klein geschnittener Petersilie bestreut servieren.

 

 

 

Vegane Waffeln:

 

2 Portionen

 

Zutaten:

 

50 g Butter (vegane)

 

200 g Mehl

 

400 ml Hafermilch

 

4 EL Traubenzucker

 

1 EL Chiasamen

 

1 TL Backpulver

 

Bourbon-Vanillezucker

 

 

 

Zubereitung:

 

Die Chiasamen mit der 2,5-fachen Menge Wasser ca. 15 Minuten quellen lassen.

 

Die flüssige Butter mit allen weiteren Zutaten vermengen und im Waffeleisen 4 Waffeln backen.

 

 

 

 

Snacks und Süßigkeiten

 

 

Obst

 

Funnyfrisch Kessel Chips Rosmarin & Meersalz

 

Funnyfrisch Natürlich Atlantik Meersalz

 

Funnyfrisch Riffels Naturell

 

Mon Cherí

 

Ritter Sport Marzipan

 

 

Lindt Zartbitterschokolade 52%

 

Langnese Capri

 

Haribo Sour Snup Erdbeere

 

Mr. Tom

 

Reiswaffeln mit Zartbitter-Schokolade

 

 

 

 

 

 

Viel Spaß beim selber Kochen und Essen!!!!

 

 

 

 

 

 

 


01.04. - tamara

 

30 Tage vegan leben – am ersten April ging mein Selbstversuch los. Bevor ich diesen allerdings so richtig starten konnte, musste ich mich erst einmal über den „Veganismus“ informieren. Klar hatte ich schon viel darüber gehört und wusste auch im Groben was dieser Begriff bedeutete, trotzdem blieben mir einige Fragen noch offen. „ Auf was muss ich achten um trotzdem eine ausgewogene Ernährung zu haben?“, „Wo finde ich Rezepte zu dieser Ernährungsart?“ und „Wo bekomme ich jetzt meine Lebensmittel her?

 

Um mir von diesem Lebensstil ein genaueres Bild zu machen, besuchte ich die Internetseite „lebensmittellexikon.de“. Auf dieser wird der Veganismus als eine eigene Weltanschauung bezeichnet, bei der auf Lebensmittel sowie Kleidungsstücke tierischen Ursprungs verzichtet wird. Diese Art der Lebensform kristallisierte sich aus dem Vegetarismus.

 

Nach weiterem Rumstöbern auf dieser Seite, traf ich auf die Frage, ob die vegane Ernährung gesund sei. Somit konnte meine Frage über die ausgewogene Ernährung beantwortet werden. Es heißt, dass die vegane Ernährung neben dem Vegetarismus positiv für die Gesundheit eingestuft wird. Genau das wollte ich in meinem Selbstversuch herausfinden, was meine Entscheidung für diesen begründet. Verändert sich mein Körper? Wie werde ich mich dabei fühlen? Wird es schwer für mich werden und werde ich es überhaupt schaffen? Um meinem Körper durch diese Umstellung nicht zu schaden, werde ich darauf achten müssen meinen Eiweiß-, Eisen,- Jod-, Zink- und Calciumbedarf aus anderen Lebensmitteln als tierischen Produkten zu ziehen. Diesen kann ich beispielsweise durch Nahrungsergänzungsmittel oder teilweise pflanzlichen Lebensmitteln ausgleichen. Allerdings fragte ich mich währenddessen, ob es tatsächlich so gesund sein kann natürliche Lebensmittel mit Lebensmitteln wie Tofu zu ersetzen und ob die Zutaten in einem veganen Joghurt beispielsweise gesünder/ungesünder oder vielleicht sogar gleich gut wie die in einem „normalen“ Joghurt sind.

 

Um dies herauszufinden informierte ich mich erstmals über verschiedene Rezepte der veganen Ernährung, bevor ich dann einkaufen ging, um die Produkte zu testen und mir näher anzuschauen. Da ich gehört hatte, dass der DM viele gute vegane Produkte verkaufen soll, machte ich mich erst mal auf den Weg dorthin. Hier kaufte ich verschiedene laktosefreie Joghurts von Alpro sowie eine Mandelmilch, als auch einen Kokosdrink. Zudem fand ich sehr leckere vegane Aufstriche, welche neben Obst, Gemüse, Reis, Nudeln und veganem Brot seit Samstag zu meiner Ernährung gehören.

 

Resultierend aus den ersten vier Tagen kann ich sagen, dass es mir noch nicht besonders leicht fällt, mich vegan zu ernähren und ich gespannt auf die kommenden Tage bin.