30 Tage kein Industriezucker


Unsere Herausforderung: 30 Tage ohne industriellen Zucker!

 

Auf den ersten Blick mag das vielleicht sehr simpel erscheinen, aber nach kurzem Überlegen wird einem auffallen, dass man ungewollt auf viel mehr Dinge verzichten muss als auf Kuchen und sonstigen Süßkram.

Wir fünf werden bei diesem Selbstversuch ehrlich und persönlich berichten, auf welche Herausforderungen wir stoßen und wie wir sie überwinden (oder auch nicht).

Der Zeitraum darf hierbei von jedem selbst gewählt werden. Unser Ziel ist es allerdings mindesten 30 Tage lang zuckerfrei zu leben!

 

Wenn ihr mehr über den genauen Verlauf unseres Selbstexperiments sehen wollt, klickt euch einfach durch die Blogeinträge durch!



03.04.17 - sabrina

In sehr viele Lebensmittel wurde mittlerweile Zucker hinein geschmuggelt. Sogar in welche, von denen man nie im Leben erwarten würde, dass auch hier Zucker drin ist – außer man wirft einen genauen Blick darauf. Aber warum ist das so? Zucker ist ein verführerisch süßer Geschmacksträger. Das macht so manche Lebensmittel geschmacksintensiver und womöglich deliziöser. Man isst mehr, weil man – wie so mancher es formulieren würde – mehr Bock drauf hat. Und deswegen kauft man mehr, was für die Märkte und die Wirtschaft mehr Geld bedeutet. Der Körper wird in gewisser Weise ein wenig vom Zucker abhängig gemacht. Davon will ich mich versuchen einen Monat lang zu lösen. Ein Monat (03.April bis 3. Mai) lang ohne Industriezucker. Meine einzige Ausnahme wird Brot sein. Ich bin gespannt auf die Erfahrung und was mit dem Körper passiert während des Zuckerentzugs.

 

 

Was sind meine Erwartungen? Es wird auf jeden Fall so sein, dass ich mich diesen Monat bewusster ernähren werde. Ich vermute, dass ich zusätzlich auf diesem Weg lerne, Essen mehr wertzuschätzen. Ein weiterer Punkt ist der Körper. Da gibt es drei Dinge, die ich mir vorstellen könnte die während dieser Zeit geschehen. Zum ersten, dass der Kreislauf bei diesem Zuckerentzug etwas verrücktspielt. Zum anderen vielleicht auch das Gegenteil, dass ich mich fitter fühlen werde, da ich viel künstliches Zeug meinem Körper entziehe (wie beispielsweise Gummibärchen). Möglicherweise tritt auch beides als Entwicklung auf. Als dritten Punkt, welchen ich als sehr wahrscheinlich halte, ist eine Gewichtsabnahme. Alle interessanten Erfahrungen werde ich mit euch teilen. Außerdem werde ich einige zuckerfreien Rezepte als Inspiration posten!

 

 

Erste Erfahrungen und Herausforderungen am Starttag: Für meinen geplanten Starttag habe ich erst mal schlechte Karten gezogen, aber ich nahm die Herausforderung an. Über Nacht wurde ich krank. Normalerweise hilft Zucker ein bisschen als Aufputschmittel, doch das darf ich ja nicht. Meinen Lieblingstee (Schwarztee) trank ich bisher immer am liebsten mit Milch und Zucker. Tja, heute musste ich ihn pur trinken… Oh ja, auch die Milch im Kühlregal aus dem Supermarkt beinhaltet Zucker... Anfangs schmeckte der Tee bitter und etwas eklig so ganz ohne Zucker, aber überraschenderweise gewöhnte ich mich nach zwei Tassen daran. Dann wurden mir liebevoll ein paar Salzstangen-und Brezeln hingestellt, um langsam etwas in den Magen zu bekommen. Ich aß ein paar davon, dann schaute ich erst auf die Inhaltsstoffe und oh Schreck…da ist ja auch Zucker drin!?! 2,3 g. Mist, schon ein Verstoß am ersten Tag. Aber ich hoffe ihr könnt mir aufgrund meines Zustandes vergeben!

 

 


23.03.17 -david

 

Heute ist der letzte Tag meines Selbstversuchs! Ich bin ehrlich gesagt schon froh, dass es morgen vorbei ist und ich wieder essen kann, was ich möchte. Rückblickend war es für mich, denke ich, trotzdem eine gute Entscheidung mich darauf einzulassen. Ich will im Folgenden erläutern, warum das so ist und warum ich trotz allem froh bin das es vorbei ist.

 

Zunächst muss ich ein Geständnis machen. Ich habe mittlerweile gesündigt. Einmal auf einem Geburtstag als Pizza bestellt wurde und ich auch schon ein wenig angeheitert war. Ich hatte da so Hunger und meine Willenskraft war ja bereits ein bisschen vernebelt und da habe ich ein Stück gegessen. Ich habe zwar davor sogar noch versucht, über das Internet heraufzufinden, was der Lieferant für Inhaltsstoffe angibt, aber nicht herausgefunden, ob Zucker drin ist oder nicht. Dann dachte ich mir „Sei‘s drum“. Auch habe ich gesündigt, als ich in den letzten Tagen krank zu Hause war und meine Eltern nicht da waren. Habe mich zu malade zum Kochen gefühlt und sonst war auch nichts Rechtes im Haus. Da habe ich so eine Fertigsuppe gegessen. Zu meiner Verteidigung, es war unter 1% Zucker.

 

 

Nun bin ich ja wie erwähnt froh, den Selbstversuch gemacht zu haben. Das liegt daran, dass ich gemerkt habe, dass ich dadurch auch außerhalb vom Zuckergehalt mehr auf meine Ernährung achte. Allein dadurch, dass ich bei allem die Inhaltsangabe beachten musste oder das ich öfter selbst gekocht habe. Mein Favorit hierbei war ganz klar Nudeln im Wok mit Gemüse, Ei und manchmal Fleisch.

 

 

 

 

Des Weiteren, bereits im letzten Bericht angeschnitten, hat sich die bereits veränderte Wahrnehmung von Geschmäckern weiter ins Positive verändert. So habe ich meinen Kaffee vor dem Selbstversuch nur extrem ungern ungesüßt getrunken. Mittlerweile habe ich mich total daran gewöhnt, mehr sogar, ich mag jetzt diesen leicht herben „Kaffeegeschmack“. Ich denke ich werde durch den Selbstversuch des Zuckerverzichts auch trotz Ende des Versuchs weniger Zucker essen als davor.

 

 

 

Warum ich trotzdem froh bin, dass es bald geschafft ist, liegt daran, dass mich dieses strickte kein Zucker nervt. Ich sehe Zucker jetzt zwar mehr als Genussmittel, als ich es davor getan habe. Nichts desto trotz denke ich zugleich, das ist wie bei vielen anderen Genussmitteln wie Alkohol zum Beispiel ähnlich - die Menge macht das Gift. Ich denke ab und zu Zucker zu essen schadet nicht und seien wir mal ehrlich, es ist halt auch einfach lecker.

 


13.03.17 - david

 

Ich bin nun am Ende der zweiten Woche des Selbstversuchs angelangt. Da ich nun schon ein besseres Gefühl dafür entwickelt habe, wie es ist eine zuckerfreie Ernährung an den Tag zu legen, erzähle ich in diesem Bericht mehr, wie ich mich damit so fühle und welche Schwierigkeiten aufgetreten sind.

 

Ich habe weiterhin gemerkt, wie schon im ersten Bericht erwähnt, dass ich mir schon wesentlich mehr Gedanken darübermachen muss, was ich esse. Einmal habe ich das dann 3 Tage ein wenig vernachlässigt, was dazu geführt hat, dass ich dann einfach sehr wenig gegessen habe. Ich saß bei Freunden und in deren Kühlschrank sah es mit Lebensmittel, die ich essen durfte, eher mager aus. Die Rechnung dafür habe ich dann am Abend des dritten Tages bekommen, an welchem ich mich total energielos gefühlt habe und sogar meine Hand leicht gezittert hat. Dies liegt sicherlich auch daran das ich eher ein schmaler Typ bin und tendenziell eher zu wenig als zu viel esse. Warnung genug war es mir trotzdem und ich habe dann erstmal gekocht und mich gut vollgefuttert, dann ging es auch schnell besser.

 

Wenn ich in der Stadt unterwegs war, habe ich auch immer wieder mal gefragt, wies bei diversen Kebab-Läden, Burger-Läden und asiatischen Restaurants mit Zucker im Essen aussieht, aber bei allen scheiterte es spätestens bei der Soße. Generell habe ich festgestellt, dass in fertigen Soßen oft wirklich wahnsinnige Mengen Zucker enthalten sind. Man kann dem teilweise aus dem Weg gehen, in dem man die Soße weglässt, jedoch ist es dann auch nicht immer alles zuckerfrei. Für Kaffeetrinker habe übrigens einen guten Tipp, stammt von einem Kaffeehausbesitzer, also echtes Fachwissen. Wer seinen Kaffee süßer mag, kann einfach laktosefreie Milch verwenden. Bei ihr wird der in unbehandelter Milch enthaltene Zweifachzucker Laktose in einen Einfachzucker gespalten. Dieser besitzt eine höhere Süße.

 

Zu meinem Gemütszustand kann ich sagen, dass es gerade auf Partys, wenn alle irgendwelches Knabberzeug essen, es hart ist, meistens nur die Salzstangen essen zu können. Oder es auch mehr als gemein ist, wenn beschlossen wurde zu Mc Donalds oder ähnliche Art an Fast-Food-Ketten zu fahren. Gerade wenn ich zuschauen musste, wie andere etwas mit Zucker aßen, verspürte ich einen richtigen Drang, dort ebenfalls nur reinzubeißen. Geholfen hat hier Trockenobst wie zum Beispiel Apfelchips. Der beschriebene Drang ist bis jetzt auch nicht besser geworden, im Gegenteil, er stieg sogar an. Ich finde der Drang kommt dem verlangen eine Zigarette rauchen zu wollen erstaunlich nahe, auch wenn er nicht so stark ist und wohl auch etwas subtiler. Auch meine Wahrnehmung zu Süßem hat sich verändert. So richtig habe ich das gemerkt, als mir ein Freund etwas zu trinken hingehalten hat und ich es ein wenig geistesabwesend einfach angenommen und einen Schluck genommen habe. Das Getränk schmeckt regelrecht überzuckert und ich hatte den Geschmack auch deutlich anders in Erinnerung.

 

Ich freue mich auf die letzten 2 Wochen des Selbstversuchs, aber ehrlich gesagt auch darauf wieder Zucker zu essen.


07.03.17 - amelié

 

Eine ganze Woche verzichte ich nun schon auf den industriellen Zucker und muss sagen, dass ich mir das im Voraus anders ausgemalt habe:

 

Erstens habe ich mir das Ganze irgendwie doch schwieriger vorgestellt als es eigentlich ist.

 

  • viele Brötchen sind ohne Zucker (z.B. auch bei Lidl)

  • es gibt sogar Brot ohne jeglichen Zucker zu kaufen ( „Kohlenhydrate-Zucker“)

  • wenn man selber kocht, kann man nahezu jedes Gericht zubereiten

  • ich kann meiner Lust auf Süßes widerstehen, da ich ein Ziel vor Augen habe (30 Tage ohne Zucker)

  • es macht Spaß neue Rezepte und Lebensmittel zu entdecken

 

 

 

 

 

Die Dinge die mir negativ aufgefallen sind:

 

  • die ständige Fragerei: „ Ist da Zucker drin?“

  • das Durchlesen der Inhaltsstoffe

  • das Lebensmittel mit Zucker sind obwohl sie gut ohne sein könnten (Gemüsebrühe)

  • die Sorge, ohne Wissen „versteckten Zucker“ zu essen

  • Essen gehen wird zur Qual bzw. einfach nervig für Kellner, Koch, Freunde/Familie (s.o.)

 

 

 

Nun für die wirklich Interessierten ein Fließtext über die ganze vergangene Woche:

 

Am 1. März habe ich damit begonnen, dem Zucker von heute auf morgen Lebewohl zu sagen. Keine so gute Idee, vor allem wenn man am Tag zuvor einige Donuts und Quarkbällchen verdrückt hat. Am Abend vorher hatte ich mir bereits zuckerfreie Brötchen gebacken (Videos dazu ist auf Youtube), welche glücklicherweise super geschmeckt haben. So hatte ich abends bereits Lust diese am nächsten Morgen zu essen. Trotz Ferien und viel Arbeit wurde im Haus Aichele Essen auf den Tisch gezaubert. Leider nichts für mich, da Wurst beinhaltet war, und die vegetarische Variante mit einer nicht zuckerfreien Gemüsebrühe zubereitet war. So blieben für mich nur der trockene Reis und ein Apfel statt roter Grütze mit Vanillesoße. Abends habe ich meine Brötchen mit Tomatensoße (Paprika statt Zucker für die „Süße) und Käse überbacken.

 

Am zweiten Tag gab es morgens ein weiteres der selbstgebackenen Brötchen. Mittags gab es auf der Arbeit Pizza und ich nahm wieder vorlieb mit meinen überbackenen Brötchen. Diesmal allerdings ohne Tomatensoße, da diese mit Zucker gekocht worden war. Zum Glück hatte ich den Salat selbst zubereitet und konnte diesen darum problemlos essen. Abends habe ich mir Rührei mit Avocado gemacht, was nun eindeutig zu meinen All-times-favorites gehört. An diesem Tag begann der Schwindel, der womöglich dem „kalten Entzug“ zu verdanken ist, da ich doch normalerweise meine Finger nicht von Süßem lassen kann.

 

Am nächsten Tag gab es zu meiner großen Freude auch für mich frische Brötchen vom Bäcker. Außerdem erfuhr ich, dass die meisten Brötchen der Bäckerei Veit ohne Zucker zubereitet werden. Zum Mittagessen gab es bei meinem Freund Bandnudeln mit Putengeschnetzeltem (glücklicherweise ohne Zucker)! Abends haben wir uns aus den restlichen Nudeln, Tomaten und Shrimps eine leckere Pasta gezaubert. Statt den üblichen Chips gab es für mich Trauben.

 

Samstags bin ich mit leerem Magen auf den wöchentlichen Flohmarkt unserer Stadt gefahren. Auf dem Weg bin ich in den Lidl gegangen und habe mir zweierlei Brötchen kaufen können, welche ich auf der weiteren Fahrt mit babybel gegessen habe. Gegen 17 Uhr kam der große Hunger und so gab es Pizza.

 

An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass ich auf Wurst leider ganz verzichten muss, da diese fast immer mit Zucker haltbar gemacht wird. Allerdings war ich 1 Jahr lang Vegetarierin, darum fällt mir das nicht allzu schwer. Abends aß ich dann erneut (anstelle der sonst üblichen Chips) griechischen Joghurt mit frischen Früchten.

 

Sonntags gab es dann den Rest des Joghurts mit Haferflocken und Honig. Mittags Lasagne mit Gemüse und Hackfleisch und gegen 16 Uhr ging es in die Arbeit… ganz schön schwer für 15 Menschen zu kochen und nicht abschmecken zu dürfen! Da am nächsten Tag Schule war, habe ich für die Kinder vom Haus Aichele Vesper gemacht. Das übliche Naschen der Lyoner musste leider ausbleiben.

 

Montags musste ich glücklicherweise erst nach dem Mittagessen arbeiten und so gab es Süßkartoffeln mit Pilzen, Tomaten und Schafskäse aus dem Dampfbackgarer. Abends dieselben Schwierigkeiten wie am Tag zuvor. Glücklicherweise waren Nudeln vom Mittag übrig, welche ich mit Pesto essen konnte. Der Schwindel durch den Zuckerentzug war mit 2 Äpfeln und Bananen täglich, besser geworden.

 

Und nun heute, eine Woche nach dem Startschuss, befinden sich in meinem Bauch 2 Orangen, Reis mit Pesto (schmeckt aber gar nicht gut!) und ein Apfel. Meine sonstige Lust auf Essen und auch Süßes ist verschwunden und wenn ich doch Lust verspüren sollte, werde ich auf eine Banane zurückgreifen, denn eines ist sicher, diese Herausforderung will ich schaffen!

 

 

 


06.03.17 - David

 

Die Challenge lautet 30 Tage keinen Zucker. Das mag sich auf den ersten Blick vielleicht nach einem einfachen Süßigkeiten Verzicht anhören, tatsächlich steckt jedoch viel mehr dahinter, wenn man sich anschaut wo sich Zucker überall versteckt. Ich habe am Dienstag, also dem 28.02.2017 angefangen und bin während ich das hier schreibe, am Ende des vierten Tags angelangt.

 

 

Der erste Tag des Selbstversuchs war bei mir ein Arbeitstag. Da ich mir gedacht habe, dass es unterwegs bzw. auf der Arbeit gar nicht so einfach sein könnte etwas Zuckerfreies zu finden, habe ich mir einfach etwas zum Essen und Trinken mitgenommen. Die Wahl fiel auf Joghurt mit getrockneten Bananen, Haferflocken und einem Schuss Honig.

Beim Trinken habe ich Sprudel und dazu etwas Apfelsaft, also welchen ohne Zuckerzusatz, eingepackt. Meine Kollegin und ich hatten uns überlegt in der Vesperkirche zu essen, da wir in der Nähe waren und dass sowieso einmal machen wollten. Auf dem Weg dorthin, liefen wir an diversen Fast-Food-Ketten vorbei und ich merkte, wie ich eigentlich viel mehr Lust auf so einen Burger hatte, aber ging nicht, denn bei den einschlägigen Fast-Food-Giganten ist quasi überall Zucker mit drin. Generell bestätigte sich meine Vermutung, dass es unterwegs gar nicht immer so einfach ist etwas Zuckerfreies zu finden, gerade dann wenn kein Supermarkt in der Nähe ist. Zuhause angekommen, hatte ich dann doch ordentlich Hunger.

Die erste zuckerfreie Idee, die mir kam war Omelett. Ich mache gerne Salami in mein Omelett, aber die Inhaltsstoffangabe machte mir ein Strich durch die Rechnung, auch in der Salami war Zucker, auch wenn er sich unter anderem Namen versteckt hat, in dem Fall Dextrose, umgangssprachlich auch Traubenzucker. Ich habe dann einfach Tomaten und ein wenig Gouda statt Salami genommen, geschmeckt hat es trotzdem. Zum Abendessen habe ich es mir leicht gemacht und einfach Kässpätzle mit selbstgemachten Spätzchen gegessen.

 

 

 

Am zweiten Tag habe ich wieder die bewährten Haferflocken, diesmal mit Milch, Sonnenblumenkernen, Rosinen und etwas Agavendicksaft, gegessen. Es stand auch ein Schokomüsli da. Ich verspürte schon den drang lieber das zu essen, konnte aber standhalten. Zu Mittag habe ich dann selber gekocht, da weiß man doch am sichersten was drin ist bzw. kann es kontrollieren. Ich habe einfach ein wenig Gemüse zusammen mit Wok Nudeln angebraten und das Ganze dann mit viel Chili - ich mag es scharf - Sojasauce und Curry gewürzt. Am Ende habe ich noch ein Ei darüber gemacht.

 

Circa eine Stunde nach dem Essen kam dann ein richtiges tief, ich kann jedoch nicht sagen, ob das am Zuckerverzicht lag, da es zu viele andere relevante Faktoren wie wenig Schlaf gab, welche ich nicht ausschließen konnte. Am Dritten und Vierten Tag war ich viel unterwegs, worunter die Ernährung etwas gelitten hat und mehr oder weniger aus Knäckebrot, Matzen, Käse und Wurst von der Fleischtheke, welche einen Index mit Zusatzsoffen hatte, bestand. So konnte ich ausschließen das Zucker enthalten war.

 

Ich bin gespannt wie der weitere Verlauf des Experiments aussieht und wie oft ich noch Heißhunger auf zuckerhaltige Dinge haben werde und halte euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden.